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Wärme – ein Grundbedürfnis des Menschen

Mit der Entdeckung des Feuers tat der Mensch einen wichtigen Schritt seiner kulturellen Entwicklung: Fortan konnte er sich wirksam vor Kälte schützen und so auch in unwirtlicheren Gegenden überleben. Noch heute ist eine wirksame und leicht zu bedienende Heizung eine unabdingbare Voraussetzung für zeitgemäßen Wohnkomfort. Darüber hinaus spielen heute Umweltfreundlichkeit und Energieeffizienz eine große Rolle bei der Heiztechnik.   

Fernwärme: Aus Abwärme wird Heizwärme

In Kraftwerken und Müllverbrennungsanlagen entstehen große Mengen an Wärme. Diese Energie kann sinnvoll genutzt werden: Ein Rohrleitungssystem transportiert sie dorthin, wo sie zur Wärme- und Warmwasserbereitung gebraucht wird. So wird aus Abwärme wertvolle Heizwärme.

Der Vorteil von Fernwärme: Sie benötigen keinen eigenen Heizkessel, keinen Kamin  und müssen keine Brennstoffe lagern. Ganz nebenbei leisten Sie auch noch einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz. Allerdings ist der Bau von Fernwärmeleitungen aufwendig und deshalb nur sinnvoll für Gebäude mit großem Wärmebedarf, wie Mehrfamilienhäuser, Hotels, Bürogebäude und Gewerbebauten. Außerdem sind die Gebühren für Fernwärme in den letzten Jahren deutlich gestiegen und der Verbraucher ist von einem Lieferanten abhängig.

Geschätzter Preis pro kWh: € 0,12

 

Sauber, komfortabel und zukunftssicher:  Heizen mit Erdgas

Mit Erdgas betriebene Zentralheizungen werden heutzutage in einem Großteil der Neubauten eingebaut und bietet viele Vorteile. Moderne Gaskessel bieten ein hohes Sicherheitsniveau, da jedes Gerät strengen Zulassungsbestimmungen unterliegt. Erdgas ist der umweltschonendste unter den fossilen Energielieferanten. Bei der Verbrennung entsteht vergleichsweise wenig CO2. Im Gegensatz zum Heizen mit Erdöl benötigen Sie keinen aufwendig gesicherten Öltank - das spart wertvolle Stellfläche und senkt die Anschaffungskosten.

Erdgas-Heizkessel können mit Solarkollektoren zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung sowie mit Scheitholzkesseln kombiniert werden. Außerdem ist Erdgas kompatibel mit aufbereitetem Biogas, so dass Gasnetze ohne Probleme für den Kunden auf Gas aus  regenerativen Quellen umgestellt werden können. 

Übrigens: Wir als ihr Heizung-Sanitär-Meisterbetrieb können auch die Einstellung und die Abgaswerte Ihres Gas- oder Ölheizkessels nach Vorschrift überprüfen. Sollten dabei Fehler festgestellt werden, sind wir in der Lage direkt Abhilfe zu schaffen, denn wir besitzen das nötige Fachwissen und verfügen über die erforderlichen Ersatzteile. ((Stichwort „Schornsteinfeger“, Evt. mit Kasten hervorheben))


Saubere und preisgünstige Wärme aus dem Wald: Heizen mit Holz

Offenes Feuer fasziniert den Menschen von jeher und bildet wie in alten Zeiten auch heute noch oft den Mittelpunkt um den sich eine Gruppe versammelt: An einem gemütlichen Abend am Kamin, am romantischen Lagerfeuer oder bei einer Grillparty. Mit einem modernen Kaminofen verbinden Sie den urtümlichen Reiz der sichtbaren, lebendigen Flamme mit der Energieeffizienz und der Umweltfreundlichkeit einer neuzeitlichen Feuerung.

Aber auch wer eine Zentralheizung einer Heizanlage mit Einzelöfen vorzieht, muss nicht auf die Vorteile von Holz als Brennstoff verzichten: Zu den schon seit langem erhältlichen Scheitholzkesseln sind mittlerweile Kessel für Hackschnitzel und Pellets  gekommen, die auch automatisch beschickt werden können. So verbinden Sie den von der Gas- oder Ölheizung her gewohnten Komfort mit den Vorteilen des natürlichen Brennstoffes Holz.

Ob Scheitholz im Einzelofen oder unter dem Heizkessel, ob Pellets oder Hackschnitzel: immer nutzen Sie den in unseren heimischen Wäldern nachwachsenden Energieträger Holz, leisten damit einen erheblichen Beitrag zum Umweltschutz und sind unabhängiger von weltpolitischen Geschehnissen, die den Öl- und Gaspreis beeinflussen und zwar bekanntlich meist so, dass er steigt. 

Geschätzter Preis pro kWh: €  0,04 


Die Sonne wärmt umsonst

Wenn auch die Stromgewinnung aus Sonnenenergie derzeit noch recht aufwendig und kostenintensiv ist, darf man die Solarthermie, die Wärmegewinnung für Heizung und Warmwasser aus Sonnenwärme durchaus als ausgereift bezeichnen. Mit einer Solarthermie-Anlage aus Sonnenkollektoren und einem Warmwasserspeicher gewinnen sie im Sommer genug Wärme für das notwendige Warmwasser im Haushalt sowie Heizwärme für kühle Abende. In der Übergangszeit erzeugt sie einen großen Teil der – wenn nicht sogar die ganze –  benötigten Wärme und selbst im Winter kann die Solaranlage zumindest an sonnigen Tagen einen spürbaren Beitrag zur Wärmeversorgung leisten.

 

Erd- und Luftwärme  nutzen mit Wärmepumpen

Eine Wärmepumpe arbeitet im Prinzip genauso wie ein Kühlschrank: Sie kühlt auf der einen Seite und gibt die entzogene Wärme auf der anderen Seite wieder ab. Statt den Lebensmitteln im Kühlschrank, entzieht die Wärmepumpe dem Erdreich oder der Umgebungsluft Wärme und erwärmt damit Heiz- und Brauchwasser.

Obwohl die eigentliche Wärmequelle umsonst zur Verfügung steht, ist die Wärme aus einer Wärmepumpe nicht ganz kostenlos: Sie benötigt nämlich einen Antrieb, was in aller Regel von einem Elektromotor besorgt wird, der natürlich einen gewissen Strombedarf hat. Leider sind Erdwärmepumpen auch nicht bei jedem Untergrund einsetzbar. Als Alternative bietet sich in solchen Fällen ein Luftwärmepumpe an.   

Geschätzter Preis pro kWh: € 0,035 (Erdwärme) € 0,05 (Luftwärme  

 

Öl – der traditionelle Brennstoff

Sieht man einmal von den bei Zentralheizungen schon lange ungebräuchlich gewordenen Koks-, Stein- und Braunkohlefeuerungen ab, ist Heizöl der traditionelle Brennstoff für Heizungsanlagen. Der Vorteil von Öl besteht darin, dass es im Prinzip so bequem ist wie Gas, sich aber wie Holz bevorraten lässt und man bei entsprechend hoher Tankkapazität ein wenig „spekulieren“ kann, indem man dann kauft, wenn es günstig ist.

Allerdings ist die Tankanlage recht aufwendig und damit nicht ganz billig – auch was Wartung und Überprüfung angeht – und sie nimmt Platz weg. Außerdem kennt der Ölpreis seit vielen Jahren nur eine Richtung, nämlich die nach oben und es besteht derzeit kaum Hoffnung, dass sich dies, von saisonalen und sonstigen kleinen Schwankungen abgesehen, wieder einmal ändern wird.

Geschätzter Preis pro kWh: € 0,07    

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